Leistungen
Externe Datenschutzbeauftragte
Als von Ihnen bestellte externe Datenschutzbeauftragte übernehmen wir die damit verbundene Verantwortung gemäß Art. 37 DSGVO und § 38 BDSG. Ob eine Pflicht zur Bestellung besteht, wird nicht allein durch die Zahl der Beschäftigten entschieden. Auch ohne Pflicht ist eine freiwillige Bestellung häufig sinnvoll, da sie Zuständigkeiten und Abläufe schafft, die im Ernstfall greifen.
Wann eine Pflicht zur Bestellung besteht
Zwanzig Beschäftigte
müssen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sein (§ 38 Abs. 1 Satz 1 BDSG).
Besondere Kategorien
personenbezogener Daten oder Daten über Straftaten müssen die Kerntätigkeit der Verarbeitung darstellen (Art. 37 Abs. 1 Buchst. c DSGVO).
Systematische Überwachung
von Personen muss in umfangreicher und regelmäßiger Form die Kerntätigkeit darstellen (Art. 37 Abs. 1 Buchst. b DSGVO).
Übermittlung als Geschäft
Daten werden geschäftsmäßig zur Übermittlung oder für Markt- und Meinungsforschung verarbeitet. § 38 Abs. 1 Satz 2 BDSG.
Selbsteinschätzung
Brauchen wir eine Datenschutzbeauftragte?
von 6
Warum eine freiwillige Bestellung häufig sinnvoll ist
Eine Pflicht folgt aus dem Gesetz, ein Nutzen aus der Lage. Wo datenschutzrelevante Themen anstehen, schafft eine Bestellung vor allem Struktur, insofern sie eine benannte Zuständigkeit, einen bekannten Weg und jemanden hervorbringt, der die Verhältnisse schon kennt.
Der Unterschied zeigt sich im Ernstfall. Eine Meldung nach Art. 33 DSGVO ist binnen 72 Stunden fällig. Diese Frist läuft auch am Wochenende. Was in diesen Stunden zu tun ist, steht unter Bei uns ist etwas passiert.
Häufige Fragen
Ab wie vielen Beschäftigten brauchen wir einen Datenschutzbeauftragten?
Nach § 38 Abs. 1 BDSG ab zwanzig Personen, die ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Die Zahl ist aber nur einer von vier Auslösern. Die übrigen drei greifen unabhängig davon.
Was kostet die Bestellung?
Das hängt von der Größe des Betriebs und vom Umfang der Verarbeitung ab. Wir nennen die Zahl im Erstgespräch, bevor ein Vertrag entsteht.
Können wir intern jemanden benennen?
Möglich ist das. Eine interne Bestellung bindet Arbeitszeit, erzeugt einen Sonderkündigungsschutz und schafft regelmäßig Interessenkonflikte, etwa in der IT-Leitung oder in der Personalabteilung.
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