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Über uns

Wie wir arbeiten

Bei unserer Arbeit stellen wir das Risiko in den Fokus. Wir möchten Verantwortliche in die Lage versetzen, informierte Entscheidungen zu treffen und somit IT-Projekte möglich zu machen, nicht auszubremsen.

Die Zeitschleife

Nicht zum ersten Mal, in einem Rechenzentrum weit, weit weg …

Zuerst kommt die Technologie, alle sind begeistert und wollen sie nutzen. Sie verspricht, in Minuten zu erledigen, was Wochen dauerte. Dann folgt das Recht. Im Amtsblatt der Union erscheint es zügig: Datenschutz, künstliche Intelligenz, Plattformregulierung, IT-Sicherheit. Die Absicht ist jedes Mal gut. Doch bei den Adressaten herrscht schnell Unsicherheit.

Die Unsicherheit hieß 2009 Cloud. Alle wollten sie, aber niemand wusste, ob Daten das Unternehmen verlassen durften. Es gab eine Antwort. Sie stand im Gesetz. Sie war unspektakulär.

Dann hieß die Unsicherheit DSGVO. Klingelschilder wurden anonymisiert, Adressbestände wurden gelöscht. Dann hieß sie künstliche Intelligenz. Es kamen die Verbote und die Leitlinien. Die Realität überholt beides.

Stillstand ist teuer. Nicht die falsche Entscheidung kostet, sondern die, die aus Furcht vor ihr ausbleibt. Das Vorhaben liegt, weil es verboten sein könnte. Der Betriebsrat stimmt nicht zu. Die Rechtsabteilung hat noch nicht geantwortet. Niemand hat entschieden. Jeder Einzelne war vorsichtig.

2026 heißt die Unsicherheit Datensouveränität. 2009 lautete die Frage, ob die Daten das Unternehmen verlassen dürfen. Heute lautet sie, ob sie zurück müssen. Ein Verbot gibt es nicht, eine Pflicht auch nicht.

Gegen diesen Stillstand arbeiten wir. Wir sagen, was verboten ist und was unter welchen Bedingungen geht. Die Entscheidungsträger können die Zeitschleife durchbrechen – oder ewig weiter (ver)zweifeln.

Wir machen, dass das geht

Die Frage lautet oftmals nicht, ob ein Vorhaben zulässig ist, sondern unter welchen Bedingungen es zulässig wäre.

Pragmatik

Eine Empfehlung, die im Betrieb niemand befolgt, ist keine. Maßgeblich ist, was sich mit den vorhandenen Leuten und Systemen umsetzen lässt.

Individualität

Ein Vordruck kennt die Organisation nicht, für die er gelten soll. Deshalb steht am Anfang der Sachverhalt und nicht eine Vorlage.

Rechtssicherheit

Die Einschätzung muss nachvollziehbar sein und einer Nachfrage der Aufsichtsbehörde standhalten. Deshalb steht am Ende eine Risikobewertung und keine Auskunft mit Ja oder Nein.

Vom Sachverhalt bis in den Betrieb

  1. Sachverhalt erfassen

    Wie ist der Stand, was soll erreicht werden, welche Anforderungen bestehen. In der Praxis der am häufigsten unterschätzte Schritt.

  2. Rechtslage einschätzen

    Mit dem Schwerpunkt auf einer Risikobewertung, weil sich im Datenschutzrecht vieles nicht eindeutig beantworten lässt.

  3. Handlungsempfehlung

    Optionen mit ihrem Für und Wider, unter Berücksichtigung strategischer Erwägungen und operativer Risiken.

  4. Umsetzung begleiten

    Aus der Entscheidung werden Verträge, Vorlagen und Abläufe.

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Bringen Sie die Teile unter

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